Mittwoch, Mai 24, 2006

Appartheit

ist eines der Schattenkapitel Afrikas. Ein ruhiges Ausruh-Wochenende in Joburg war die Chance sich etwas mit diesem recht jungen Teil der afrikanischen Geschichte auseinanderzusetzen.

1994 wurde die Appartheit offiziell in Südafrika abgeschafft. Die junge Regierung hat dem Thema ein stattliches Museum gewidmet das für Samstag auf unserem Programm stand. Am Eingang wurden wir getrennt ein Teil musste nach links in den Blacks Bereich, der Rest „durfte“ in den Eingang für Weiße. War echt komisch, getrennt von den anderen, ohne zu wissen wo sie hingehen, wann und wo man sich wieder trifft – ein guter Einstieg in die Appartheitspolitik in Afrika.

Das Museum kann man echt jedem Joburg Reisenden empfehlen, es war wirklich eindrucksvoll zu sehen was für ein Kampf hier stattgefunden hat: wie es soweit kommen konnte und wie sich das Land wieder zu einem freiheitlichen Staat entwickelt hat. Ist echt erschütternd wie wenig man/ich davon mitbekommen habe. Nach 3 Stunden in einem modern designten Museum standen wir draußen vor dem Museum (bei nur 7 Grad!!!) mit ner Mischung aus Betroffenheit und Mitgefühl.

1 Comments:

Blogger Ttox said...

Finde ich gut das du dich auch mit sowas beschäftigst! Die anderen Wochenden klangen doch eher nach FUN und Halligalli. Aber da gibts es ja immer noch die andere Seite. Einfach ist es nicht sich damit zu befassen, aber für ein realistischeres Bild nicht verzichtbar. Ob das nun wirklich vorbei ist weiß ich nicht, oft spürt man die Folgen ja noch viele Generationen nachher. Aber das kannst eigentlich nur du beobachten. Von der Insel Europa geht das nicht.

24 Mai, 2006 23:18  

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