und noch mehr Wasser-Aktion...
Für Tag 2 hatten wir Tubing gebucht. Tubing bedeutet mehr oder weniger dass man sich nen Autoreifen packt und in nen mehr oder weniger wilden Fluss stürzt. Da wir hier Winter und somit Trockenzeit hatten war der Fluss net ganz so hoch was die Sache aber nicht einfacher machte. Leider konnten wir bei der Aktion keine Bilder machen, aber genauso wie beim Kloofing war es einfach nur cool in der Natur zu sein und die action zu genießen.Gegen Abend war dann Caving (= durch ne Höhle wandern, kriechen, rutschen) gebucht. Diesmal waren wieder nur Jonas und ich am Start, der Rest blieb daheim erschöpft im Backpacker. Francois fuhr mit uns beiden uns zwei Süd Afrikanern, „Tingle Tangle Bob“ und Etienne zu nem National Park in der Nähe. Das Auto wurde am Straßenrand geparkt und dann ging es mit ner Kerze in der Hand in ne Spalt in der Felswand.
Was dann kam war echt super, ich glaube so ne Höhle wird man in Deutschland net finden. Jeder von
uns hatte nen Overall bekommen, den wir auch bitter brauchten. An manchen Stellen war die Höhle nur ein kleiner Tunnel durch den man mit Mühe und nur durchkriechen konnte. So sind wir denn auf allen Vieren mit ner Kerze in der Hand unserem Guide hinterher. In einer großen Höhle machten wir dann alle die Kerzen aus und überlegten wie lange man wohl braucht um aus der Höhle zu finden. In der freien Wildbahn überlebt man ohne Wasser ganz 7 Tage – nicht genug um aus ner komplett dunklen Höhle wieder herauszufinden. Etienne, ein Hobby Cavediver wusste dass man in ner Höhle mit Wasser sogar 14 Tage leben kann, nicht unbedingt ein Segen wenn man eingeschlossen in ner Höhle auf seinen Tod wartet. Dementsprechend glücklich waren wir dann auch wieder als Francois die Kerze wieder angemacht hatte (merke: der erfahrene Cavediver hat s
ein eigenes Feuerzeug dabei). Ne Höhle weiter, in der Map-Cave, zeichnete uns Franzois in den Sand den Weg wir die letzte Stunde gegangen sind. Fazit: wir sind ewig im Kreis gelaufen und haben mehrmals die gleiche Höhle durchlaufen – soviel zum Thema Orientierung, mit Kerze.Nach etwas mehr als ner Stunde konnten wir wieder glücklich in die Abendsonne schauen. Die dreckigen Overalls mussten weg und so standen wir in Unterwäsche am Straßenrand, ganz zur Verwunderung der Passanten. Aber das war die action wert…

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